Computer:

Meine Computer sind für mich sowohl Arbeitsgerät als auch (wenigstens zum Teil) Sammelobjekt. Im Moment arbeite ich zu Hause mit einem IBM-Kompatiblen PC. Er enthält als Ausstattung alle heutzutage üblichen Laufwerke, sowie extern einige SCSI-Festplatten, Zip-Laufwerk und Streamer zum Austausch mit Unix-Systemen und zum Sichern wichtiger Daten.

Ich benutze dabei folgende Betriebssysteme:

  • Linux (Ubuntu 8.04)
  • Windows XP

Für meine selbstständige Tätigkeit habe ich einen annähernd identisch aufgebauten Computer, auf dem aber nur die für meine Arbeit unbedingt notwendige Software installiert ist. Da ich zur Zeit im Auftrag des DAISY Konsortiums an der Qualitätssicherung einer Software arbeite, die im Auftrag von Microsoft erstellt wird, arbeite ich hier ausschließlich unter Windows XP.

Für den mobilen Betrieb habe ich noch zwei identische Sub-Notebooks Biblio B142 von Siemens-Fujitsu, mit mehr Speicher und Festplatte als der Hersteller und das BIOS jemals vorgesehen haben. Diese Konfiguration lief aber erst nach einigen Änderungen im Bootloader und bei der Windows-Installation. Beide Sub-Notebooks haben Linux (Ubuntu 8.04) und Windows XP installiert. Als mobile Schreibmaschinen und zum Finden von Netzwerkfehlern sind diese Computer unschlagbar!

Mein Heimnetzwerk wird von einer AVM Fritz!Box Wlan Phone und zwei Linksys-Routern gebildet, die per WDS zusammengekoppelt sind. Ich arbeite also sozusagen mit einem WLAN-Backbone! :-) Die Fritz!Box dient als Router und DSL-Bridge, während die beiden Linksys-Router als reine WDS-Clients fungieren und den Zugriff für jeweils vier Geräte an das WLan ermöglichen.

Im Medienserverbereich setze ich einen Linksys NSLU2 mit geänderter Firmware ein. Auf diesen Server streamt eine DBox2 von Nokia, die mit dem NSLU2 an einem der beiden Router angeschlossen ist, Aufnahmen von digitalen Fernsehkanälen.

Außerdem besitze ich noch viele weitere ältere Unix-Systeme, z.B. einen Amiga 3000 Tower. Er enthält folgende Ausstattung:

  • 18 MB Hauptspeicher
  • 600 MB Festplattenspeicher auf drei SCSI-Festplatten
  • Picasso II-Grafikkarte mit einer Auflösung bis zu 1600 x 1280
  • Sanyo Quad-Speed-CD-ROM-Laufwerk
  • 17"-Multisync-Monitor (siehe oben)
  • AMAX II Macintosh-Emulatorkarte
  • ShapeShifter Macintosh-Emulatorsoftware (Shareware)
  • Cameron Handscanner mit 256 Graustufen

Ich benutze auf dem Amiga dabei folgende Betriebssysteme:

  • AMIX 2.1 (gilt als eine der besten Implementierungen von System V R4, die seinerzeit verfügbar waren)
  • Amiga Dos 3.5
  • NetBSD (BSD 4.4 Derivat)
  • Macintosh System 7.5.5 (per Emulation)

In meiner privaten Computersammlung befinden sich außerdem noch:

Sun Ultra 10 unter Solaris 10 mit 2 CPUs mit je 440 MHz, 1 GB Speicher und Creator3D-Grafik sowie zwei SCA-Platten mit 9 bzw. 18 GB

Sun Sparcstation 5 mit 160 MB Speicher und zwei kleinen SCA-Platten. Diese recht laute Maschine ist meine Test-Umgebung für NetBSD 4.0.

Apple Powermac 8600 mit System 9.1 (wird demnächst auf Dualboot 9.2.2 und OSX 10.4 “Tiger” umgestellt), 320MB RAM, einige Festplatten, Zip-Laufwerk

NextStation, komplett mit originalem Monitor usw.

HP9000/825 Workstation mit HP-UX 8.05 (wo kann man denn HP-UX 9.xx in installierbarer Form noch herbekommen?), 17"-Farbmonitor, 24Bit-Grafikeinschub, zwei HPIB-Festplatten, SCSI-Einschubkarte, 64MB Hauptspeicher, Streamer (125 Kilogramm Gesamtgewicht!)

SUN 3/60 mit SunOS 4.1.1U1 und Grafikkarte cgsix, 2x SUN SparcStation 1 mit Grafikkarten cgthree und bwtwo und Solaris 2.5 Server, Sparcstation 2 mit Grafikkarte und Multi-IO-Karte, SUN Classic mit 64MB RAM und Linux, 3x SUN IPC mit SunOS 4.1.4, Solaris 2.6, NetBSD 1.5 und Linux. Dazu diverse externe Festplatten (Shoebox), Streamer, Tastaturen und Mäuse.

Sun Sparcstation 10 Clone AXIL 311 mit zwei SM51-CPUs und diversem Zubehör, Sun Sparcstation 20 Clone Tritec WS20L mit zwei SM71-CPUs und 96MB RAM, Sun Ultra1 Clone von Tritec mit 160MB RAM, UW-SCSI-Karte, cgsix Framebuffer

PET 2001, 8032 SK, 8296 SK, VC 20, VC 64, PC 10, 2x Amiga 1000, Amiga 2000 B, CDTV mit verschiedenen Druckern, Monitoren, Diskettenstationen und weiterem Zubehör (alle von Commodore)

Amiga CD32 mit SX32-Erweiterung. Diese Spielekonsole läuft unter NetBSD 1.6 und bietet sogar eine grafische Oberfläche unter X11! Der CD32 hängt an einem externen PPP-Server, mit dessen Hilfe er ins Netzwerk integriert ist.

Amiga CDTV in Original-Konfiguration. Dieser Rechner war von Commodore als Multimediamaschine im Wohnzimmer konzipiert und hat daher auch das für HiFi-Geräte übliche Maß von 42 cm Breite.

Apple SE/30 mit AUX 3.0 (auch per Ethernet vernetzt)

Apple Macintosh Quadra 610 mit 14"-Farbmonitor, Powerbook 160, 2x Macintosh IIcx mit Apple-CD-Rom-Laufwerk und Drucker, 19"-Graustufen Portraitmonitor von Formac mit Grafikkarte, Apple Macintosh 128, Apple Macintosh Plus, Apple IIc

HP 9000/735 mit NextStep (wirklich!)

2x 486er Laptops, IBM PC, Elektor Junior (mein erster Computer, 1979 und 1980 selber gelötet)

DEC 5000/120 mit Ultrix 4.5

... und einige weitere kleine Systeme

Ja, in meinem Keller ist ein stabiles Regalsystem vorhanden! ;-)

Ettlingen, 24. March 2015                                     Michael Zacherle